Berndorf an der Triesting, Niederösterreich,

 

Berndorf liegt am Rande des Wienerwaldes im Triestingtal. Durch ihre enge Verknüpfung mit der Familie Krupp wird die Stadt auch als Krupp-Stadt bezeichnet. Es ist die Stadt, in der ich aufgewachsen bin und der Schauplatz meines Romans Check Jack –  ein Berndorf Roman*.

In Berndorf leben aktuell 9064 Einwohner (Stand Jänner 2018). Das sind nur rund 800 Einwohner mehr als im Jahr 1992, in dem mein Roman spielt. Das bedeutet: Die Berndorfer und Berdorferinnen vermehren sich durchschnittlich um 30 Stück pro Jahr. Was auch immer das bedeuten mag. Ob die in meinem Roman geschilderten Ereignisse daran schuld sind, weiß ich nicht.

 

Sehenswürdigkeiten in der Kruppstadt

 

Die liebliche Stadt hat sehr viele spannende Sehenswürdigkeiten. Beispielsweise die Margaretenkirche, in welcher die Frau vom Krupp noch über dem Jesus auf dem Altar thront. Oder das Krupp-Mausoleum, an der Grundstücksgrenze zum Kindergarten, wo also Vergangenheit und Zukunft von Berndorf so harmonisch zusammen existieren wie sonst nirgendwo in Berndorf.
Weiter natürlich das Stadttheater Berndorf, indem sich der Dvorak Felix und der Niavarani Michael als Intendaten die Türschnalle in die Hand gegeben haben. Oder die Stilklassen-Schulen, in denen Schwammschlachten bis heute streng verboten sind, damit die 12 historischen Baustile, in denen die Klassenzimmer gestaltet sind, nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.
All diese Sehenswürdigkeiten und einige weitere spielen in Check Jack* eine wichtige Rolle.

Wenn Sie diese Stadt besuchen ist es aber am wichtigsten, dass Sie sich beim Hoppel-Fleischhauer eine Leberkässemmel kaufen. Am besten eine beim Johann Hoppel und eine beim Pepperl Hoppel. Es ist nämlich bis heute heiß umstritten, wer von den beiden Fleischern den besseren Leberkäse macht.

 

War der Jack Unterweger 1992 wirklich in Berndorf?

 

Ich habe als Kind tatsächlich einmal den Jack Unterweger gesehen. Genau wie in Check Jack ist er mit seiner Freundin auf einer der Steinbänke bei der Margaretenkirche gesessen. Um mehr darüber zu erfahren, werden Sie aber nicht umhin kommen mein Buch zu lesen.* 

 

Warum gerade Berndorf als Ort der Handlung? Und wird dort wirklich genau so viel getratscht und geklatscht wie im Roman?

 

Auf letzteres können Sie Gift nehmen. Berndorf an der Triesting hat genau die richtige Größe, damit jeder jeden über sieben Ecken kennt, wie man so schön sagt. Wenn Sie heute an einem Ende von Berndorf zu einer Dose Bohnen greifen, dann wissen die Leute am anderen Ende der Stadt schon das Ihnen ein Wind entwichen ist, noch bevor Sie die Dose überhaupt geöffnet haben.

Ersteres natürlich deshalb, weil es sich nun mal um meine Heimatstadt handelt und ich deshalb die Örtlichkeiten der Kruppstadt kenne. Wäre ich woanders aufgewachsen und dem Jack Unterweger dort begegnet*, würde der Roman natürlich auch dort spielen.

Wobei ich an dieser Stelle betonen muss, dass ich als Kind wesentlich braver war als die beiden jugendlichen Helden in Check Jack – ein Berndorf Roman*. Ich habe niemals heimlich geraucht oder unbefugt irgendwelche baufälligen Gebäude betreten oder Dinge auf die Bahngleise gelegt, oder* … Falls Sie alternative Fakten dazu kennen, sind diese unwahr. Sprechen Sie aber trotzdem bitte nicht mit meiner Mutter darüber.

 

Wie war Berndorf in den 90er Jahren und das Leben als Kind und Jugendlicher dort eigentlich?

 

Nicht viel anders als heute wahrscheinlich. Nur ohne Facebook, Instagram&Co. Wir konnten als Kinder damals tatsächlich noch viele hochriskante Abenteuer erleben. Beispielsweise bei strömendem Regen zu Fuß und alleine in die Schule gehen. Solche Sachen eben.

Aber lesen Sie Check Jack – Ein Berndorf Roman*, dann erfahren Sie mehr darüber!

Mit freundlichen Grüßen, Manfred Herrmann

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